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Verbrannte Erde

Der Autor wendet sich damit gegen einseitige Bewertungen, pauschale Verurteilungen und Vereinfachungen seitens der zeitgenössischen Historiographie und Militärgeschichtsschreibung.

Der Krieg zwischen Deutschland und der Sowjetunion war kein Krieg, in denen der gegnerische Soldat zumindest als Kamerad anerkannt wurde, wie dies durchgängig noch im Ersten Weltkrieg der Fall gewesen war und wie dies zumindest im Kampf gegen die westlichen Alliierten über lange Zeit das Leitbild war. An der Ostfront gab es keinen 'Gentlemen’s War', wie sie etwa die Geschichtsschreibung über den Kampf zwischen Rommel und Montgomery beschreibt. Es war ein Kampf, in denen auf beiden Seiten die Regeln des zivilisierten Krieges von Anfang an in Frage standen.

 Aus dem Inhalt:

  • - Kein Krieg wie im Westen: Die Wehrmacht und der Krieg gegen die Sowjetunion
  • - Die Spirale der Gewalt: Zum Verhalten der sowjetischen Führung und der Roten Armee
  • - An den Toren zur Hölle: Realitäten des Partisanenkriegs in der Sowjetunion
  • - Schlecht behandelt und verhungert: Das Schicksal der Kriegsgefangenen auf deutscher und sowjetischer Seite- Im Irrgarten: Der Umgang mit Zahlen, Daten und Fakten

Der Autor: Dr. iur. Dirk W. Oetting, Jg. 1938, ist Jurist und Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr. Bisherige Buchveröffentlichungen u. a.: 'Auftragstaktik. Geschichte und Gegenwart einer Führungskonzeption' (Report Vlg., 1993); 'Motivation und Gefechtswert. Vom Verhalten des Soldaten im Kriege' (Umschau Vlg., 1990); der Autor ist Verfasser zahlreicher Aufsätze, Fachartikel und Buchbeiträge.

ISBN 978-3-902475-98-5
Dirk W. Oetting
VERBRANNTE ERDE

Kein Krieg wie im Westen: Wehrmacht und Sowjetarmee im Russlandkrieg 1941-1945.

Mit einem Anhang von Heinz Magenheimer über den militärischen Verlauf des Krieges

384 Seiten, 15 x 23 cm, Hardcover

€ 24,90

 

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