Interessantes:
V. F. Sammler
Stocker Verlag

Ares Katalog 2016/2017
Weitere Webprojekte

Militaria

Die Türken vor Wien

1683 war eines der Schicksalsjahre der europäischen Geschichte. In diesem Jahr spielte sich vor den Toren Wiens eine der dramatischsten Schlachten im Kampf um die Vorherrschaft der Osmanen über das südöstliche Europa ab. Die Hauptbeteiligten sind der ebenso fähige wie skrupellose Großwesir Kara Mustafa auf der einen Seite und Kaiser Leopold sowie die Feldherren Graf Starhemberg und König Johann III. Sobieski von Polen auf der anderen Seite.

Erst durch die Niederlage des weit über 100.000 Mann zählenden türkischen Heeres vor Wien konnte in den folgenden Jahren ganz Ungarn mit dem heute rumänischen Siebenbürgen und Kroatien von der türkischen Herrschaft befreit werden. Dadurch wurde eine Entwicklung in Gang gesetzt, die es später auch den Balkanstaaten von Serbien bis Griechenland und Rumänien ermöglichte, die Herrschaft des Sultans abzuschütteln und die Freiheit zu erlangen.

John Stoyes Buch ist das Standardwerk zum Thema. Es wurde in viele europäische Sprachen übersetzt, zuletzt 2009 ins Italienische, und wird vom Autor laufend am neuesten Stand der Forschung gehalten. Die kürzlich in Großbritannien erschienene aktualisierte Neuauflage bildet auch die Grundlage der deutschen Neuausgabe. Kein anderes Werk behandelt die Türkenschlacht vor Wien ähnlich umfassend und zugleich eingebettet in den historisch-politischen Gesamtzusammenhang der europäischen Geschichte.

ISBN 978-3-902475-87-9
John Stoye
DIE TÜRKEN VOR WIEN
Schicksalsjahr 1683
Aus dem Englischen von Fred Jannuth
2. Auflage
, 280 Seiten, Farb- und S/W-Abbildungen, Hardcover

€ 19,90

HIER BESTELLEN

Auslieferung durch Buchhandlung Stöhr

Dateien:
Cover-Download644 K

Weitere Bücher aus dieser Kategorie

Belagerung und Gefangenschaft

Das hier vorliegende Tagebuch ist eine zeithistorische Rarität. Es stammt aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, handelt von den Tagen eines Feldarztes in der k. u. k. Armee in Przemysl, Österreichs großer Festung in seiner östlichsten Provinz, Galizien. Die Stadt wird schließlich nach langer Belagerung ausgehungert und muß kapitulieren. Eine ganze österreichische Armee geht damals in Gefangenschaft und mit ihr unser Arzt im Hauptmannsrang,...

Kriegs Kultur

Warum wir kämpfen: Die tiefen Wurzeln bewaffneter Konflikte

Oberst a.D. Andreas Figl

Andreas Figl war seit 1911 einer der Schöpfer des k.u.k Dechiffrierdienstes. Bis 1937 für das Außenministerium tätig, war er noch 1960 wichtiger Berater des österreichischen Bundesheers. Dieses Werk veröffentlicht erstmals seine 'Kryptographischen Erinnerungen' und eröffnet damit einen einzigartigen Einblick in die Tätigkeit des 'Altmeisters der österreichischen Kryptographie'.

Nach oben