„Kulturbolschewismus“ oder „Ewige Ordnung“

Architektur und Ideologie im 20. Jahrhundert

Die Architektur ist seit der Jahrhundertwende um 1900 zum Schauplatz erbittert ausgetragener ideologischer Kämpfe geworden: Klassizismus gegen Gründerzeit, Bauhaus versus Heimatstil, Moderne gegen Postmoderne, Flachdach gegen Steildach usw. Der Streit um die architektonischen Formen wurde seit der Russischen Revolution 1917 auch ein eminent politischer. Die Erbitterung, mit der bis zum heutigen Tag um Aussagen und  Begriffe „Diktatoren-Klassizismus“, „Ornament ist ein Verbrechen“ oder „Verlust der Mitte“, diskutiert wird, belegen dies.
So unterschiedliche Exponenten wie Peter Behrens, Adolf Loos, Le Corbusier, Frank Lloyd Wright, Heinrich Tessenow, Albert Speer oder Paul Schulze-Naumburg stehen für verschiedene Lebensgefühle, aber auch für verschiedene politische Weltentwürfe des 20. Jahrhunderts. Ihre Auseinandersetzungen sind für die Architektur und damit für das Aussehen der uns umgebenden Landschaft bis heute von großer Bedeutung.

Der Autor
Norbert Borrmann ist Verfasser u. a. folgender Werke: Der Autor Paul Schultze-Naumburg Maler – Publizist – Architekt (1989);  Vom „Untergang des Abendlandes“ zum Aufstieg des „Dritten Reiches“. Vier Vorträge (Kuratorium Schloss Ettersburg, 1999) sowie  Orte des Schreckens, Warum das Grauen überall nistet (2004).

 

ISBN 978-3-902475-65-7
Norbert Borrmann
„KULTURBOLSCHEWISMUS“ ODER „EWIGE ORDNUNG“
Architektur und Ideologie im 20. Jahrhundert
198 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 16 x 24 cm, Hardcover
€ 19,90

 

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